Investitionen in den Altbau
Das gilt auch für den Neubau des Kindergartens. Erst in diesem Jahr konnte die Stadt Selb die Kostenplanung abschließen, nun sind die Architekten am Zug. Das bedeutet, dass das Provisorium des Modulanbaus am alten Kindergarten noch eine Weile beibehalten werden muss. Laut Rainer Pohl keine einfache Situation. Um eine Erlaubnis für den weiteren Betrieb zu bekommen, muss der AWO-Ortsverband nun doch noch einmal in den Altbau investieren – unter anderem für eine Keimüberwachung in der Warmwasserzuleitung oder Brühschutz an den Wasserhähnen. Zwar seien die Genehmigungsstellen in Stadt und Landratsamt sehr kooperativ, aber die Einhaltung von Gesetzen sei nun einmal notwendig. Auch muss die Krippengruppe in das Modul umziehen. „Die Kleinen brauchen ihren Mittagsschlaf. Im Haupthaus gibt es aber nur einen Raum, der dafür infrage kommt, und den brauchen die Regelgruppen. Damit die Kleinen umziehen können, waren rund um das Modul auch bauliche Veränderungen nötig.“ Zum Beispiel musste eine Rampe gebaut werden, um die Zugänglichkeit mit Kinderwagen zu gewährleisten. Der Garten brauchte einen neuen Zaun und einen abgetrennten Bereich für die ganz Kleinen. Hier habe das Hochbauamt der Stadt schnell geholfen, freut sich Rainer Pohl.