Neue Software für Katastrophenmanagement

Rettungskräfte sollen besser und schneller in Bayern koordiniert werden können. Hier im Bild das Zugunglück von Bad Aibling im Februar. Archivfoto: Peter Kneffel/dpa Foto: red

Ein neues IT-System soll in Bayern das Management bei Katastrophen verbessern. Das Finanz- und das Innenministerium in Bayern haben die Software GeoKAT entwickeln lassen. Über neue Laptops bei aller Katastrophenschutzbehörden könnten nun wichtige Informationen bayernweit in kürzester Zeit abgerufen werden, teilten die Minister Markus Söder und Joachim Herrmann (beide CSU) am Montag mit.

 
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Dabei geht es etwa um die Ressourcen für einen Einsatz, wie Infos zu bestimmten Fahrzeugen oder Spezialausrüstungen, die abgerufen werden können. Außerdem erfahren die Helfer beispielsweise, ob sich im gefährdeten Gebiet Schulen, Kindergärten oder Altenheime befinden, die evakuiert werden müssen. Infos über die Altersstruktur der von der Katastrophe betroffenen Einwohner liefert die Software ebenso wie Detailangaben zu Turnhallen, LKWs, Feldbetten und Sandsäcken.

Um für den Katastrophenfall flexibel zu sein, werden die Daten zusätzlich auf die vor Ort vorhandenen Laptops gespeichert und ständig aktuell gehalten. Dadurch ist der Zugriff im Notfall auch ohne Internetverbindung gesichert. Der Freistaat trägt die Kosten für das Projekt in Höhe von derzeit rund 760.000 Euro.

dpa

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