Nach Niederlage gegen Gießen folgt 101:75 gegen geschwächte Skyliners Medi-Team zeigt Stärken und Mängel

Überfordert wirkte oft die Verteidigung der personell erheblich geschwächten Frankfurter (helle Trikots). Nicht zuletzt Jake Odum (Nr. 23) fand immer wieder Lücken und hatte bei Halbzeit schon 19 Punkte gesammelt. Foto: Dietmar Mühlen

Mit einem Sieg hat Medi Bayreuth die Serie von drei Testspielen in Koblenz abgeschlossen. Einen Tag nach der 79:88-Niederlage gegen die Gießen 46ers gelang am Sonntag gegen die Skyliners Frankfurt mit 101:75 (46:34) der erste Testspielsieg gegen einen (allerdings personell erheblich geschwächten) Bundesliga-Rivalen.

Vor dem Höhepunkt der Saisonvorbereitungen beim eigenen Turnier am kommenden Wochenende mit der Partie gegen den Deutschen Meister BB Bamberg (Samstag, 19.30 Uhr) zog Trainer Michael Koch eine durchwachsene Bilanz. Zufrieden zeigte er sich mit der Offensive, insbesondere mit dem Kreieren und Verwerten von Distanzwürfen: „Da verfügen wir über viele Waffen.“ Verbesserungsbedürftig sei noch das Innenspiel und die Verteidigung: „Dafür brauchen wir mehr Training mit fünf gegen fünf.“

Als Konsequenz aus dem Spiel vom Vortag hatten die Bayreuther gegen Frankfurt ihr Angriffsspiel stark vereinfacht. Das erwies sich als sehr effektiv, zumal die Trefferquoten von allen Positionen gleichmäßig hoch blieben. In der ersten Halbzeit ragte dabei Jake Odum heraus, der zur Pause schon 19 Punkte auf dem Konto hatte. Der am Vortag wegen leichter Rückenbeschwerden in der zweiten Halbzeit nicht mehr eingesetzte Travis Leslie präsentierte sich nach nächtlicher Behandlung wieder fit und blieb ohne jeden Fehlwurf. Allerdings hatten die Skyliners eine kaum bundesligataugliche Mannschaft mit nur acht Spielern zur Stelle (nur zwei Ausländer; ohne Voigtmann, Doornekamp, Barthel und Merz).

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Die meisten Punkte für das Medi-Team sammelten Kenneth Horton (22), Jake Odum (21), Jeffrey Xavier (16), Steve Wachalski (13) und Travis Leslie (11).