Trantenroth wurde 1940 in Bochum geboren. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Keramik und Bildhauerei und hatte er eine Lehrtätigkeit an der Akademie der Bildenden Künste München. Er  lebte seit 1968 als freischaffender Künstler in Wunsiedel und in der Nähe von Nürnberg.

Der Bildhauer war als Stadtkünstler und an zahlreichen Symposien in vielen Städten in Deutschland, Österreich und den USA aktiv und erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, darunter 1975 den Förderpreis des Freistaates Bayern, 1978 den Kunstpreis Berlin (der Akademie der Künste Berlin) und 1985 den Kunstpreis der Stadt Bocholt

Sein Werk war auf zahlreichen Ausstellungen zu sehen.

Nach Trantenroths fester Überzeugung findet im Kopf bildhaftes Sehen statt. So bilden sich in Tagträumereien Ideen aus dem Alltag des Künstlers – Dinge, Formen, Objekte –, drängen sich im Zustand eines frei fließenden Bewußtseins direkt in den Zeichenstift und auf das Papier. Erste Blätter, die spontan entstehen, sind Fingerübungen aus der Spielerei mit Stift, Farbe und Tee, und doch sind dies keine Gedankensplitter, sondern bis ins Detail fertige Stücke – Gedankenstücke eben.

Das Kunstmuseum Bayreuth wird anlässlich seines 20. Jubiläums in diesen Tagen den Nachlass von A D Trantenroth mit Skulpturen, Modellen, hunderten Zeichnungen und weiterführendem Forschungsmaterial als Dauerleihgabe der Oberfrankenstiftung übernehmen. Dieser ergänzt die Schenkung, die der Künstler dem Museum 2014 machte, und verstärkt den Schwerpunkt der Konkreten Kunst und Konzeptkunst im Kunstmuseum Bayreuth.