Logo-Beschluss Viel Getöse, wenig Substanz

Grafik: red

KOMMENTAR. Logisch ist der Logo-Beschluss nicht. Hüpfende Punkte, ohne Hofgarten, ohne Forum-Bindestrich und mit dritter Zeile. Die Stadtratsfraktionen fanden nicht alle eine gemeinsame Linie. 

Bei all dem Getöse vorab hätte der konventionellere, zweite Entwurf siegen müssen. Aber bei der Diskussion ging es nicht allein um das Logo. Teilen des Stadtrats ging es vor allem darum, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe infrage zu stellen.

Weil sie von sich aus an Peter Schmidt herangetreten war. Das fehlende Vertrauen in Merk-Erbe wirkte sich auf den Top-Designer aus: Der Umgang mit ihm war fast schon respektlos.

Plötzlich fühlten sich Möchtegern-Künstler und Hobby-Designer berufen, eigene Vorschläge zu bringen und als besser zu deklarieren. Man darf fragen, warum es keinen Wettbewerb gab. Man könnte aber auch darauf vertrauen, dass ein Peter Schmidt schon weiß, was er tut. Vom Stadtrat kann man das indes nicht in jedem Punkt behaupten.

ute.eschenbacher@kurier.de

 

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