Marktredwitz - Die Idee ist lobenswert, das Resultat nicht: Damit sich vom Rollstuhlfahrer bis zur Stöckelschuhträgerin jeder bequem und sicher im Markt bewegen kann, hat die Marktredwitzer Stadtverwaltung Ende April die Fahrbahn in der guten Stube sanieren lassen. Wie berichtet, sind dabei 4200 Quadratmeter lückenhaftes Pflaster mit dem Spezialmörtel Markzit ausgefugt worden. Das Produkt sei hart und könne nicht einmal bei Frost ausbrechen, hatte Harald Giehl vom Tiefbauamt die Entscheidung für dieses Material begründet. Selbst Frost könne dem Produkt nichts anhaben. Allerdings haftet der Spezialmörtel jetzt nicht nur – wie gewünscht – zwischen den Pflastersteinen, sondern auch oben auf der Fahrbahn.