Anfang März stellten die Musiker die Instrumental-Version des Songs als kostenlosen Download zur Verfügung und erlaubten bei entsprechender Nachfrage anderer Künstler, Gruppen und Vereine die Nutzung. Mittlerweile gibt es zahlreiche „Supergeil“-Versionen.
Die Junge Union Darmstadt machte zu den Europawahlen 2014 aus dem Text ein Loblied auf die Europäische Union und ihre Partei, die CDU: „Super-Standard, Super-Erasmus, Super-Hymne, Super-Sterne, Super-Oetti, Super-Partei, Super-Stadt“, hieß es da. Weil es unter anderem um die Missachtung von Urheberrechten geht (die zu schützen für die Mutter-Partei CDU ja im Landtags- und Bundestagswahlkampf 2013 Thema war), schaffte es die Geschichte auch in Musikkreise und auf die Webseite des Musikmagazins „Rolling Stone“.
„Der Tourist“ erklärten auf ihrer Facebook-Seite: „Ihr Hupen von Junge Union Darmstadt ... wir haben bisher wirklich JEDEM erlaubt, unseren Song zu covern. (..) Aber Euch haben wir das nicht erlaubt. Warum? Weil ihr nicht gefragt habt. Und wir hätten das auch nie erlaubt. Warum? Weil ihr die Junge Union seid“.
Daraufhin verschwand das Video wieder. Die JU Darmstadt zeigte sich aber verwundert. "Zum einen wird der Beat frei zur Verfügung gestellt, zum anderen haben wir einen anderen Beat als Grundlage genommen, um Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden." Der Tonfall der Mitteilung sei zudem befremdlich: „Ein freundlicher Hinweis, dass das Lied nicht für politische Zwecke verwendet werden darf, hätte auch gereicht.“ (Von Kerstin Fritzsche)