In der Favoritenrolle Saaser am Donnerstag Pokalgast beim FC Creußen

„Wir fahren nach Creußen, um dort zu gewinnen.“ Der Saaser Trainer Jörg Pötzinger nimmt die von seinem Creußener Pendant Markus Zeitler zugewiesene Favoritenrolle an. Foto: Peter Kolb

FUßBALL. Es ist ein Nachholspiel aus der vierten Runde des Totopokals (Teilkreis Bayreuth-Kulmbach): Am Donnerstag um 18.30 Uhr treffen Kreisligist FC Creußen und Bezirksliga-Vertreter BSC Bayreuth-Saas aufeinander.

Die mit drei Siegen in die Liga gestarteten Gastgeber scheinen derzeit etwas aus der Spur: Gegen den Neuling FC Eintracht Bayreuth setzte es eine 1:2-Heimniederlage, am Wochenende zog das hoch eingeschätzte Team von Trainer Markus Zeitler mit dem gleichen Ergebnis beim Sportring Bayreuth den Kürzeren. „Beide Spiele hätten wir nicht verlieren dürfen“, erinnert sich der neue Coach der Krugstädter. „Aber wir haben vorne zu viele Chancen liegen gelassen, und hinten zwei, drei Fehler gemacht, die dann bestraft worden sind. Wir schaffen es derzeit einfach nicht, über 90 Minuten die taktischen Disziplin zu halten“, fasst Zeitler die momentane Situation zusammen.

Creußener wollen hinten gut stehen

Und dementsprechend weist er die Favoritenrolle seinem Gegner zu. „Die Saaser haben sich mit dem 8:0 gegen Oberkotzau eindrucksvoll zurück gemeldet. An Qualität haben sie ohnehin noch hinzu gewonnen“, sagt Zeitler und nennt Namen wie Hannes Greef (zurück vom TSV Neudrossenfeld), Daniel Heißenstein oder Daniel Weber, die zuletzt beim TSV Mistelbach im Einsatz waren. „Wir werden probieren, hinten gut zu stehen und unsere Chance über schnelles Offensivspiel suchen“, umreißt Zeitler die Taktik gegen den Bezirksligisten.

Saaser in bestmöglicher Besetzung

Dessen Trainer Jörg Pötzinger ist die Erleichterung nach dem Befreiungsschlag gegen Oberkotzau deutlich anzumerken. „Vor dieser Partie war die Verunsicherung in meiner Truppe richtig zu spüren. Jetzt haben wir endlich einmal unsere Chancen genutzt und auch verdient gewonnen“, blickt der 46-Jährige zurück. „Aber das ist nur eine Momentaufnahme, die nächsten schweren Brocken stehen uns mit Katschenreuth, Selbitz und der Altstädter Reserve gleich ins Haus. Da werden wir dann sehen, wohin die Reise geht.“ Doch vorher wollen die Lerchenbühler die Pokalaufgabe beim Kreisligisten erfolgreich lösen. „Wir kommen mit der bestmöglichen Mannschaft“, kündigt Pötzinger an.

Sieger trifft auf den SSV Kasendorf

Der Sieger der Partie trifft dann am 3. Oktober auf den Titelverteidiger SSV Kasendorf. Sollten sich die Creußener durchsetzen, kommen sie als klassenniedriger Verein in den Genuss des Heimrechts, bei einem Saaser Sieg steht dem BSC eine Auswärtsfahrt bevor.

 

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