Im Schlussspurt aufs Podium Dreitz wird Dritter in Aix-en-Provence

„Im Rennen überkam mich eine Art Müdigkeit“: In seiner Paradedisziplin verlor Andreas Dreitz die Spitzengruppe zunächst aus den Augen. Foto: Archiv/Tobias Köpplinger

TRIATHLON. Nach seinem Sieg beim Ironman 70.3 in Marbella ist Andreas Dreitz im darauffolgenden Wettkampf wieder auf einem Podestplatz gelandet. Der in Bayreuth lebende Lichtenfelser holte sich beim Ironman 70.3 Pays d’Aix im französischen Aix-en-Provence den Bronzerang.

Am Ende lag er 4:21 Minuten hinter dem siegreichen Freiburger Andreas Böcherer, der seinen Vorjahreserfolg wiederholte. Auf den zweitplatzierten Briten Adam Bowden fehlten ihm 3:11 Minuten. Der Bayreuther brauchte für die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke, das Radfahren über 90 Kilometer und den Halbmarathonlauf (21,1 km) 3:56:37 Stunden.

Dabei hatte der 30-Jährige beim Schwimmen zunächst große Probleme, was sich auch in der ersten Zwischenzeit (25:05 Minuten) widerspielgelte. Mit einem Rückstand von 2:32 Minuten stieg er aufs Rad. Aber auch hier, in seiner Paradedisziplin, lief es zunächst nicht wunschgemäß. Er verlor weitere Zeit auf die Spitzengruppe.

„Die Tage vor dem Rennen habe ich mich eigentlich gut gefühlt, im Rennen jedoch überkam mich eine Art Müdigkeit, und ich konnte meine üblichen Leistungsbereiche nicht erreichen. Ich habe versucht, ruhig zu bleiben und das Beste daraus zu machen“, erklärte Dreitz, der gegen Ende dieser Teildisziplin in der Tat etwas Boden gut machte und nach 2:12,31 Stunden auf dem Rad als Vierter auf die Laufstrecke ging.

Böcherer hatte mit der besten Radzeit (2:09:52) die Führung übernommen. Der 36-jährige Freiburger lag vor der dritten Teildisziplin so deutlich in Front, dass ihm eine Laufzeit von 1:12:59 Stunden genügte, um den stärksten Läufer des Feldes, Adam Bowden (1:08,41), in Schach zu halten. Dreitz lieferte sich derweil mit dem Leipziger Marcus Herbst einen harten Kampf um Rang drei. Dank eines starken Schlussspurts hatte der Bayreuther das bessere Ende für sich. Er distanzierte Herbst um 14 Sekunden.

Frauen-Wettbewerb: Drei Britinnen vorne

Bei den Frauen gab es einen Favoritensieg durch die Britin Emma Pallant. Mit einer starken Laufzeit von 1:16:59 Stunden kam sie nach insgesamt 4:19:56 Stunden ins Ziel. Das britische Podium komplettierten Nikki Bartlett mit 5:19 Minuten und India Lee mit 5:34 Minuten Rückstand. Die einzige deutsche Starterin Anne Reischmann beendete das Rennen auf Platz vier in einer Zeit von 4:34:19 Stunden.

 

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