Im OHG in Marktredwitz Ausbildungsmesse endlich wieder live

Herbert Scharf
Stefan Stegner erläutert bei einer Führung die Arbeit im Scherdel-Ausbildungszentrum. Foto: Herbert Scharf

Nach zwei Jahren Corona-Pause ist sie wieder vor Ort: Die Wirtschaftsjunioren Fichtelgebirge laden am Samstag, den 24. September, in das Otto-Hahn-Gymnasium ein.

In den beiden vergangenen Jahren gab es die Ausbildungsmesse wegen der Pandemie nur online. Am Samstag, 24. September, laden die Wirtschaftsjunioren Fichtelgebirge nun zur 19. Ausbildungsmesse in das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) in Marktredwitz ein. Die Messe beginnt um 9 Uhr, das Ende ist gegen 13 Uhr geplant.

Bei einem Pressegespräch im Scherdel-Ausbildungszentrum an der Bayreuther Straße informierten die Wirtschaftsjunioren mit Horst Fröber an der Spitze über die Messe, zu der sich fast 70 Firmen aus der Region angemeldet haben. Sie werden in den Räumen des OHG die Besucher über die Ausbildung in mehr als 100 Ausbildungsberufen informieren. Gleichzeitig aber läuft die Messe für längere Zeit auch online.

Azubis stehen für Fragen zur Verfügung

Mit dabei sind neben den Ausbildungsleitern auch Auszubildende aus dem zweiten oder dritten Lehrjahr, die für Fragen zur Verfügung stehen. Die Messe, so Fröber, biete die perfekte Gelegenheit, mit vielen Firmen ins Gespräch zu kommen und sich über die Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Von 10 bis 12 Uhr gibt außerdem eine Berufsberaterin Tipps für eine professionelle Bewerbung.

Die Wirtschaftsjunioren laden am Samstag bereits zum 19. Mal zur Ausbildungsmesse ein. Die Vorbereitungen dafür werden ehrenamtlich geleistet. Die Veranstaltung hat in den vergangenen Jahren immer mehr Interessenten angezogen. Federführend ist dabei der Arbeitskreis „Schule und Wirtschaft“ der Wirtschaftsjunioren Fichtelgebirge. Nähere Infos gibt es auch im Internet unter www.ausbildungsmesse-fichtelgebirge.de.

Zu Beginn des Pressegesprächs konnten sich die Teilnehmer bei einem Gespräch und einer Führung mit dem Chef des Ausbildungszentrums „Schatz“, Stefan Stegner, über die Ausbildung der Firmengruppe Scherdel informieren.

Das Scherdel-Ausbildungszentrum

Um dem höheren Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern zu decken, hat Scherdel vor einigen Jahren ein Ausbildungszentrum an der Bayreuther Straße hochgezogen. In den ersten acht Monaten ihrer Ausbildung sind die Azubis hier vereint, bevor sie auf die einzelnen Werke verteilt werden. „40 Auszubildende wurden in diesem Jahr eingestellt“, erläutert Stegner. Die Palette reicht vom Werkzeugmechaniker über den Industriemechaniker bis zum Elektriker. „Die Ausbildung ist der Schatz eines Unternehmens“, lautet hier die Devise. So werden in dem Ausbildungsbetrieb die Begabung und das Interesse der neuen Mitarbeiter erst getestet und dann speziell gefördert und ausgebildet.

Der Nachwuchs in Marktredwitz kommt aus neun Produktionsstätten von Scherdel in der Region. Elf verschiedene Berufe umfasst die Ausbildung an der Bayreuther Straße. Hier werden die Azubis gezielt gefördert.

Großer Bedarf an Nachwuchs

Der Bedarf an Nachwuchs ist groß in der Firmengruppe. Derzeit sind es 180 Auszubildende, die sich auf die Arbeit in den Werken vorbereiten und mitarbeiten. „Durch die gemeinsame Ausbildung werden gleich Netzwerke geknüpft und einzelne Auszubildende, die nicht ganz so ‚up to date’ sind, mitgenommen und gezielt gefördert“, informiert Stegner. Um den Nachwuchs zu rekrutieren, ist er vor den Einstellungen ordentlich unterwegs.

 

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