Gute Nachricht für Kulmbach: Grundschulen kehren zurück in Wechselunterricht

Schulleiterin Monika Hild (im Bild) von der Carl-von-Linde-Realschule kann noch nicht wieder aufsperren. Die Grundschüler aber dürfen sich von freuen. Foto: Gabriele Fölsche/Archiv

Weil die Inzidenzwerte seit fünf Tagen unter der 165-Marke liegen, können zahlreiche Schüler von Montag wieder teilweise in die Schulen zurückkehren. Auch für Geimpfte gibt es nun deutliche Vorteile.

Kulmbach - Vom kommenden Montag an werden die Grundschüler im Landkreis wieder abwechselnd in den Schulen selbst oder über Digitalstunden unterrichtet werden. Die Voraussetzung dafür waren fünf aufeinanderfolge Tage mit einer Inzidenz von unter 165. Diese Hürde wurde gestern geschafft. 21 neue Corona-Fälle teilte das Landratsamt am Dienstag mit, was die Sieben-Tage-Inzidenz bei 114,58 belassen hat. Die Neuregelung gilt laut Behörde für 1. bis 3. Klassen der Grundschulstufe sowie 5. und 6. Klassen der Förderschule in Stadt und Landkreis.

Weiterführende Schulen können weiterhin nur unter einer Inzidenz unter 100 in den Wechselunterricht zurückkehren. Ausnahmen bilden wie bisher die Abschlussklassen und 11. Jahrgangsstufen. Erst nach den Pfingstferien soll Präsenzunterricht oder Wechselunterricht wieder an allen Schulen möglich sein. Test- und Maskenpflicht bleiben für alle Klassen bestehen.

Zudem sind von Donnerstag an vollständig Geimpfte ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung sowie Genesene von der Quarantäne- und Testpflicht sowie von der Ausgangssperre befreit. Im Landkreis darf man sich derzeit in der Öffentlichkeit und privat nur mit den Angehörigen eines Hausstands und einer weiteren Person treffen. Vollständig Geimpfte sowie Genesene werden künftig nicht mitgerechnet. red

 

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