Seit 2009 bildet er Multiplikatoren für seine Idee eines Unterrichts fort, in dem die jungen Menschen ihre Stärken entdecken, Ziele formulieren und Wege dorthin erkennen sollen. Sein Wunsch: "Die Schüler sollen Gestalter ihres Lebens, nicht Erdulder ihres Schicksals werden." Dem Glück könne jeder selbst auf die Sprünge helfen. Der beste Vermittler dazu sei ein gestandener Lehrer, sagt der 70-Jährige. "Es mag altmodisch klingen, doch die antiken Tugenden gelten immer noch: Mäßigung, Gerechtigkeit, Mut, Weisheit und Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln." Wenn der Lehrer diese Werte verkörpere, sei schon viel gewonnen.