Viel Zeit zum Luftholen wird UN-Syrienvermittler Staffan de Mistura in dieser Woche nicht gehabt haben. Bis zum Schluss wurde um die neuen Friedensgespräche in Genf gefeilscht, gestritten und gerungen. Diplomaten und Regimegegner schickten auf der Suche nach einer Einigung Emails um die Welt und telefonierten. Außenminister übten Druck aus. Und die in der saudischen Hauptstadt Riad ansässige Opposition diskutierte tagelang, ob sie an den Verhandlungen mit dem Regime teilnehmen soll. Das Gezerre stellte einmal mehr unter Beweis, wie schwer die Suche nach einem Frieden für Syrien sein wird.