Tokio - Der in Japan inhaftierte Automanager Carlos Ghosn darf nach Gerichtsangaben die Untersuchungshaft vorerst doch nicht verlassen. Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Entscheidung des Bezirksgerichts in Tokio, Ghosn auf Kaution freizulassen, Einspruch erhoben. Damit bleibt der 64-jährige frühere Top-Manager der Autoallianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi vorerst in Untersuchungshaft. Das Bezirksgericht in Tokio hatte kurz zuvor dem Antrag seines Verteidigers auf Freilassung auf Kaution stattgegeben.