Wie Friedrich dazu mitteilt, hat der zuständige parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann eine klare Zusage für das Ausbau-Projekt abgegeben. „Die Elektrifizierung nach Nürnberg muss kommen – und sie kommt“, zitiert Friedrich den Staatssekretär. Ferlemann habe sich dabei verwundert über die jüngsten Zweifel über die Realisierung dieses Projektes gezeigt.

Wie aus der Pressemitteilung weiter hervorgeht, will das Bundesverkehrsministerium der Bahn gegebenenfalls klare Vorgaben machen. „Wenn die Bahn sagt, der Kosten-Nutzen-Faktor reicht nicht, werden wir der Bahn erklären, wie wir das machen“, ließ Ferlemann dazu verlauten.

Vor allem nach Bekanntwerden des dritten Gutachtens für den Zukunftsfahrplan „Deutschlandtakt 2030“ waren Stimmen laut geworden, wonach mit der Streichung einer zuvor geplanten Fernverkehrslinie von Nürnberg über Hof nach Berlin auch auf die Elektrifizierung im Pegnitztal verzichtet werden könnte. „Ich bin froh, dass diese klare Aussage des Staatssekretärs die immer wieder gestreuten Zweifel beseitigt“, betonte Friedrich nach diesem Bahngipfel.

Neben dem Ausbau der Franken-Sachsen-Magistrale diskutierten die Bahngipfel-Teilnehmer auch über die Elektrifizierung der Strecke von Hof über Marktredwitz nach Regensburg. Oberfranken drängt auf eine Beschleunigung für den elektrischen Lückenschluss dieses sogenannten Ostkorridors.

Die Vorplanungen der Bahn für die Elektrifizierung der Strecke von Nürnberg über Marktredwitz zur Landesgrenze bei Schirnding sind weit fortgeschritten. DB-Projektleiter Matthias Trykowski bekräftigte vor zwei Monaten, dass er dieses Ausbauprojekt nicht nur planen, sondern auch umsetzen wolle.