Fortsetzung im Herbst Final-Four-Turnier um Europe-Cup geplant

Mit einem 100:87-Sieg vor leeren Tribünen gegen UBT Cluj hat sich Medi Bayreuth (weiße Trikots) am 11. März für das Halbfinale im Fiba-Europe-Cup qualifiziert. Jetzt zeichnet sich ab, dass der Kampf um den Pokalsieg im Vorfeld der kommenden Saison weitergehen kann. Foto: Archiv/Marcus Förster

BASKETBALL. Der seit den Viertelfinalspielen am 11. März unterbrochene Wettbewerb um den Fiba-Europe-Cup soll nun im September oder Oktober dieses Jahres in Form eines Final-Four-Turniers zu Ende gespielt werden.

Wie die Fiba-Europe mitteilte, gehöre dieser Plan zu den Ergebnissen einer Videokonferenz der Verbandsführung unter Leitung von Präsident Turgay Demirel. Demnach sei dies „die beste realisierbare Option, den Wettbewerb zufriedenstellend abzuschließen“.

Gleiches gelte für die Euroleague und den Eurocup der Frauen, in denen ein Turner jeweils mit den besten acht Mannschaft stattfinden müsste. In allen Fällen würden diese Turniere jeweils an einem Ort ausgetragen werden.

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Die Fiba-Europe wird nun alle Klubs, nationalen Verbände sowie den internationalen Ligaverband Uleb konsultieren, um zu versuchen, einen Konsens zwischen allen Beteiligten zu erzielen, bevor der Vorstand im Mai eine Entscheidung treffen wird.

Bei Medi Bayreuth wird man wahrscheinlich mit aufgeschlossenen Gesprächspartnern rechnen dürfen. Geschäftsführer Björn Albrecht hatte schließlich schon Mitte März nach der Unterbrechung des Wettbewerbs geäußert, dass die Idee einer Fortsetzung während der Vorbereitung auf die neue Saison für ihn „gewissen Charme“ habe.

Eine reguläre Austragung der Halbfinalspiele gegen Pinar Karsiyaka aus der Türkei galt schon damals als sehr unwahrscheinlich.