Einer Polizeistreife fiel am Sonntagmorgen ein schwarzer Skoda Octavia mit hoher Geschwindigkeit auf der A9 in Fahrtrichtung Norden an der Anschlussstelle Pegnitz auf. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass der hochwertige, zwei Jahre alte Skoda vor vier Tagen in Schleswig-Holstein gestohlen worden war.

Wie die Polizei berichtet, verfolgten mehrere Streifen den Autodieb, um ihn zum Anhalten zu zwingen. Ein Polizeihubschrauber war ebenfalls zur Unterstützung im Einsatz.

Kurz vor der Anschlussstelle Bayreuth-Süd schafften es die Beamten den Mann zu stoppen. Dabei versuchte der 28 Jahre alte Fahrer durch Rammen und Ausweichmanöver zu flüchten. Schließlich krachte der Mann aus Hamburg mit einer Geschwindigkeit mehr als 100 Stundenkilometern frontal in das Heck des Streifenwagens.

Mehrere Polizisten nahmen den Mann fest. Bei der Durchsuchung des Fahrzeug fanden die Beamten zusätzlich noch gestohlene Kennzeichen. Außerdem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Am Streifenfahrzeug und am gestohlen Fahrzeug entstand durch den Zusammenstoß ein Schaden von mindestens 25.000 Euro.

Bei dem Unfall wurden die Beamten leicht verletzt.

Der Fahrer wurde vor Ort festgenommen. Die Ermittlungen dauern noch an.