Die Atmosphäre
Schaurig. Geister erscheinen, darunter ein Vater-Geist, der einen fränkischen Rechen im Schilde führt. Mittendrin hört man sogar Stimmen (es handelte sich dabei allerdings um Rundfunkstimmen, die irgendwie in den Theaterfunk gelangt waren). Es sterben viele Menschen, am Ende gibt es einen Schwertkampf zu bestaunen eine der beiden Klingen ist vergiftet, da Laertes wie auch Hamlet leichtsinnigerweise ihre Klingen verlieren und vertauscht wieder aufnehmen, ergibt sich Gelegenheit, dass beide Kontrahenten vom giftigen Stahl geritzt werden. „Der Rest ist Schweigen“ ächzt Daniel Leistner als sterbender Prinz. Was so bekanntlich nicht ganz stimmt, weil Horatio und andere noch was sagen: „Da bricht ein edles Herz usw….“ In Pegnitz ist es allein die Mutter, die um ihren Sohn trauert und anschließend den vergifteten Wein in den Schlund stürzt. Hamlet steht dann noch mal auf und metzelt der Vollständigkeit halber Claudius nieder. Dann endlich – Exitus!