Vom ersten Moment an ist es Roth, die spricht. Darüber, was für ein tolles Gefühl es sei, in einem Tesla zu reisen. Dass es sie an ihren ersten Wagen, einen Käfer, erinnere, weil auch in eine Elektroauto dort, wo andere einen Motor haben, Koffer und Taschen passen. Das Auto zu laden habe sich aber noch nirgendwo so schwierig gestaltet wie an diesem Tag in Bayreuth. Die Ladestation akzeptiert die Geldkarte der Bundestagsvizepräsidentin nicht, drei Mitarbeiter hängen gleichzeitig am Handy und in verschiedenen Warteschleifen, bis einer herausfindet: Ohne Registrierung lässt sich nur mit britischen Pfund bezahlen. Das Aufladen dauere außerdem zehnmal so lange, wie an Tesla-eigenen Stationen. „Hätte sich der Dobrindt mal um die wichtigen Sachen gekümmert“, sagt Roth dann. Peng! Wahlkampf!