Die Kosten für die Sanierung des vorhandenen Bohrlochs sollen sich auf mindestens 2,4 Millionen Euro belaufen. Unklar scheint einzig, was mit dem alten Bohrloch passiert, wenn das neue seinen Betrieb aufnimmt. Wird es nicht genutzt, muss es verschlossen werden. Das sieht das Bergrecht so vor. Bei 120 bis 130 Bar Druck keine leichte Aufgabe für eine gewöhnliche Betonplombe, sagt der Geologe. Damit das Loch bei all den verbeulten und verrosteten Rohren wirklich fest verfüllt wird, schlägt Piewak eine Sprengung vor. An verschiedenen Stellen angebracht, könnten die Sprengsätze dazu beitragen, dass die Rohre zerbersten und mit maximalem Druck an die Wände des Schachts gepresst werden. Dann soll das Loch mit beton aufgegossen werden. Auch das keine billige Sache. Über eine Million Euro könnte das Verschließen des Loches kosten.