Die Riesen unter den Hasen
Die Geschichte der Deutschen Riesen begann im belgischen Flandern. Durch Selektion wurden die damals noch mit weißen Abzeichen auf der Brust versehenen Tiere auf Größe gezüchtet. In den 1880-er und 1890-er Jahren importierte man die zwischen vier und fünf Kilogramm schweren Tiere nach Deutschland. Innerhalb von zwei Jahrzehnten gelang es, das Gewicht der Riesen auf acht bis neun Kilo zu steigern. Außerdem wurden einfarbige Fellfarben gezüchtet.
Manche wogen über 13 Kilogramm
Es gibt Riesenkaninchen, die über 13 Kilogramm wogen. In der deutschen Standardzucht wurde das Gewicht 2012 auf 11,5 Kilogramm begrenzt. Das Mindestgewicht für die volle Punktzahl bei Wertungen liegt bei sieben Kilo. Außerdem wird bei diesem Gewicht eine Körperlänge von mindestens 72 Zentimetern verlangt, die sich bei schwereren Tieren entsprechend vergrößern soll.
Größte Kaninchenrasse
Die Deutschen Riesen sind die größte Kaninchenrasse, die es gibt. Ihre Züchtung ist eine große Herausforderung, auch, weil dazu eine Stallanlage mit ausreichend großen Boxen angeboten werden muss. Auch die Fütterung dieser Tiere ist sehr anspruchsvoll. Die Deutschen Riesen sind bei Rassekaninchenzüchtern in Deutschland eine beliebte Rasse. Die Folge: Bei der Teilnahme an großen Schauen muss man sich auch einer großen Konkurrenz stellen.