KOMMENTAR. Bayern schlägt in der Corona-Krise weiter den Takt. Bis zu 30.000 Tests pro Tag will der Freistaat künftig flächendeckend anbieten und so seine Kapazitäten seit Ende März verdreifachen. Auch Menschen ohne Symptome werden sich auf Wunsch kostenlos landesweit auf das Corona-Virus testen lassen können. Das ist ein gewaltiger organisatorischer, vor allem aber erheblicher finanzieller Mehraufwand. Und so fragen sich andere Landesregierungen nicht zum ersten Mal: Bringt das wirklich was? Oder versucht Ministerpräsident Markus Söder nur, sich bei der Bewältigung der Krise ein weiteres Mal als Vorreiter zu profilieren?