Um die Lage zu entkrampfen, waren alle, die dem Sarg folgten, in Zivil, in bester Frack- und Festtags-Kluft, erschienen. Das konnte auch Harrys Onkel Andrew nur recht sein, dem sein versprochener Admiralstitel bei Hofe vorenthalten worden ist, seit bekannt wurde, in welche Sex-Skandale er sich verstrickt hat, und dass ihn das FBI dazu gern einmal verhören würde.
Langweilig wird es den Briten mit ihrer königlichen Familie also auch nach dem Ableben des Chefs der „Firma“ wohl nicht werden. Dazu passt der Schlusspunkt, den sich Philip für sein Begräbnis selbst auserbeten hatte. Da traten zu guter Letzt vier Royal Marines an, um die Neun-Sekunden-Fanfare „Action Stations“ zu blasen – den Trompetenstoß, der Seeleute auf Kriegsschiffen zur Gefechtsstellung auffordert. Womöglich sah er für die Seinen keine friedlichen Zeiten voraus – und die Ruhe vom Sonntag könnte in Windsor nur eine Momentaufnahme sein.