Der vorläufige Insolvenzverwalter Matthias Hofmann hat nach Abverkauf der Ware jetzt den Geschäftsbetrieb einstellen müssen. Der Laden ist seit Freitag geschlossen.

„Die Gespräche mit insgesamt sieben potenziellen Übernahmekandidaten haben zu keinem greifbaren Ergebnis geführt“, erklärte Hofmann. So wie die Gespräche verlaufen seien gehe er davon aus, dass sowohl die Spielwarenbranche wie auch das Industriegebiet St. Georgen als Standort für Einzelhandel ein Problem hätten. Hofmann: „Lediglich ein größerer Filialist hat mir gegenüber erklärt, er wolle nach Bayreuth kommen. Allerdings auf einer doppelt so großen Fläche wie sie der Spielpfennig zu bieten gehabt hätte. Und nicht in dieser Lage.“

Die 13 Mitarbeiter des Spielwarenfachgeschäftes wurden freigestellt. Sie werden demnächst ihre Kündigungen erhalten.

Die Ursachen der Insolvenz der Firma Stemmler, die den Spielpfennig betrieben hatte, liegen nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters langfristig in der teuren Umstrukturierung des Unternehmens von früher fünf auf zuletzt eine Filiale. Und kurzfristig in einem erheblichem Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2008.

fs