Die Gesetzesvorlage dazu soll in Kürze in den Landtag eingebracht werden, teilte Sibler am Freitag mit.

"Unabhängig davon, wie viel Präsenz im Wintersemester möglich ist, auch dieses Semester soll studierbar bleiben", sagte der Minister. Den Studenten sollen sowohl bezüglich ihres Studienfortschritts als auch finanziell keine - oder zumindest möglichst wenige - Nachteile entstehen. Eine möglichst hohe Flexibilität und Planungssicherheit stünden an erster Stelle.

Für das digitale Sommersemester war festgelegt worden, dass sich fachsemester- und damit auch regelstudienzeitgebundene Termine und Fristen automatisch um ein Semester verschieben beziehungsweise verlängerten. So sollten die Studenten mehr zeitlichen Spielraum für die Ablegung von Prüfungen erhalten. Eine um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit bedeutete zudem eine automatisch entsprechend verlängerte BAföG-Höchstbezugsdauer.