Mindestens ebenso bedeutend erscheint die Begegnung aber als Revanche für das Hinspiel. Damals verloren die Bayreuther zum Auftakt dieser Runde beim dänischen Meister der letzten drei Jahre, der insgesamt sieben der letzten neun nationalen Titel gewonnen hat (2015 und 2016 „nur“ Vizemeister), in nie erwarteter Höhe mit 92:110. „Das war einer der blutleersten Auftritte, an die ich mich erinnern kann“, sagt Medi-Trainer Raoul Korner. Immerhin hat das nun aber bei der Einstellung seiner Mannschaft auf das zweite Duell auch eine gute Seite: „Jeder hat das Gefühl, da etwas gutmachen zu müssen.“ Das sei aber keinesfalls als Geringschätzung des Gegners zu verstehen: „Das ist schon wahrlich keine schlechte Mannschaft. Es ist ja nicht so, dass es absurd wäre, gegen die zu verlieren.“