Auf dem Centre-Court hatte der alte und neue König von Melbourne noch die Fassung bewahrt. Doch als Novak Djokovic kurz nach dem jüngsten Triumph bei den Australian Open in seiner Spielerbox angekommen war, war es schnell um ihn geschehen – ein paar Umarmungen mit Trainer Goran Ivanisevic, mit Mutter Dijana, mit Bruder Marko, dann sackte der nunmehr zehnmalige Champion von Melbourne überwältigt zu Boden. In Tränen aufgelöst, kam Djokovic für ein, zwei Minuten nicht mehr auf die Füße – es waren emotional hoch aufgeladene Momente, in denen sich der ganze Druck des Grand-Slam-Abenteuers 2023 mit all seinen Irrungen und Wirrungen auflöste.