Es ist ein Blick voraus im Zweifel. „Nächstes Jahr machen wir mit den Preissummen einen schönen Jazz-November“, sagt Kaspar Schlösser. Er spricht von 7500 Euro, zwei Preisen, die sein Verein heuer gwonnen hat, richtig berühmte Leute könnte man damit einmal einladen. Nicht mehr für diesen Jazz-November, der von 10. bis 13. November dieses Jahres Jazz aus Afrika in den Fokus rückt. Aber fürs nächste Jahr eben. „Aber das ist sinnlos und verprasst, wenn da keine Perspektiven sind.“ Schlösser verzieht das Gesicht, in einem Moment wie diesem denkt man an einen Spagat. Was Kaspar Schlösser und seine Mitstreiter tun, was ihr Verein darstellt, ähnelt ja genau besehen auch einem Spagat: Der Jazz-November ist in Bayreuth beheimatet. Aber er will wachsen, sich verändern, neues Publikum erschließen.