NKD-Prozess: Rechtlicher Hinweis bringt Verfahren ins Wanken – Verteidiger wollen Aussetzung und lehnen Strafkammer als befangen ab Gericht schwenkt von Untreue um auf Betrug
Paukenschlag im NKD-Prozess: Die 3. Strafkammer bezweifelt, dass dem Ex-Geschäftsführer Michael Krause und seinem damaligen Prokuristen Uwe K. Untreue nachgewiesen werden kann. Den rechtlichen Hinweis des Gerichts, dass das Verschwinden von 3,7 Millionen Euro bei einer NKD-Tochter in Hongkong als Betrug gewertet werden könne, hält die Staatsanwaltschaft für verfehlt. Für die Verteidiger hat das Gericht den Prozess an den Abgrund manövriert. 25.06.2014