Uni-Professor: Keine sauberen Spiele
Vorfreude kann man es wohl kaum nennen, was Professor Walter Schmidt beim Blick auf die am Wochenende beginnenden Olympischen Winterspiele in Pyeongchang empfindet. Die Beweise für staatlich organisiertes Doping und die Freisprüche für die darin verwickelten Athleten vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS lassen ihm keine Zweifel: „Wie schon in der Vergangenheit werden auch diese Spiele keine sauberen sein“, sagt der Leiter des Lehrstuhls für Sportmedizin und Sportphysiologie an der Universität Bayreuth, der seit Jahren an der Entwicklung von Nachweismethoden für Leistungsmanipulation im Sport arbeitet. 08.02.2018