Zweite Fußball-Bundesliga Schalke trennt sich nach Asamoah auch von Büskens

red/
Nach Gerald Asamoah hat auch Mike Büskens keine Zukunft mehr in Gelsenkirchen. Foto: dpa/David Inderlied

Beim Neuaufbau spielen Club-Legenden auf Schalke keine Rolle mehr. Nun muss eine weitere Vereinsikone den Verein verlassen.

 
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Beim Neuaufbau für die Zukunft hat sich der FC Schalke 04 von einer weiteren Vereinslegende getrennt. Nach Gerald Asamoah hat auch Mike Büskens keine Zukunft in Gelsenkirchen mehr, wie der Fußball-Zweitligist am Mittwoch mitteilte. Der Vertrag des Publikumslieblings und bisherigen Co-Trainers lief zum Ende dieser Saison aus und wird nicht verlängert.

„Buyo hat über viele Jahre als Spieler und Trainer, zuletzt als Coach der Aufstiegsmannschaft 2021/2022, große Erfolge mit S04 gefeiert, hat Talente auf ihrem Weg zu den Profis erfolgreich begleitet. Wir sind ihm sehr dankbar für seine geleistete Arbeit in den unterschiedlichen Rollen“, sagte Schalkes Vorstandsboss Matthias Tillmann.

Das Ende der Zusammenarbeit sei Teil von „grundlegenden Veränderungen im Profileistungszentrum“, wie es in der Club-Mitteilung hieß. Neben Büskens müssen auch Torwarttrainer Simon Henzler und einige namentlich nicht genannte Mitarbeiter gehen.

Rückkehr in die Bundesliga langfristiges Ziel

„Um unsere langfristigen Ziele, insbesondere die Rückkehr in die Bundesliga, zu erreichen, brauchen wir tiefgreifende Veränderungen, um notwendige Impulse setzen zu können, davon sind wir überzeugt“, sagte Tillmann. „In der sportlichen Leitung haben wir das zum Beispiel mit der Verpflichtung von Ben Manga getan, nun setzen wir diesen Weg auf den weiteren Ebenen des Lizenzbereichs fort.“

Manga ist auf Schalke in Zukunft als Direktor für Kaderplanung, Scouting und die Nachwuchsabteilung tätig. Vor der Trennung von Büskens war bereits das Ende der Zusammenarbeit mit Club-Ikone und dem bisherigen Lizenzspieler-Chef Asamoah verkündet worden.

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