Zwei Verdächtige in U-Haft Falsches Gold in Coburg und Kronach führt zu Festnahme

, aktualisiert am 26.03.2026 - 10:17 Uhr

Zwei Männer sollen versucht haben, wertlosen Schmuck als echtes Gold zu verkaufen. Die Polizei hat sie nun gestellt – auch mithilfe von Edelmetallhändlern aus Coburg und Kronach.

Auf Antrag der Coburger Staatsanwaltschaft wurden die Verdächtigen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Foto: dpa/Soeren Stache (Symbolbild)

Zwei mutmaßliche Betrüger haben versucht, minderwertigen Schmuck als wertvollen Goldschmuck an einen Edelmetallhändler in Coburg zu verkaufen. Für den Schmuck erhielten sie mehrere Tausend Euro, wie die Polizei am Donnerstamorgen mitteilte.

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"Es hat von außen wie massiver Goldschmuck gewirkt", sagt Philip Debuday, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken, auf Nachfrage. "Es handelte sich um eine geschickte Vergoldung. Deshalb ist dem Goldhändler bei der standartmäßgen Überprüfung zuerst nichts aufgefallen." Der Käufer habe erst später bemerkt, dass der Schmuck nicht aus echtem Gold bestand.

Nachdem der Betrug aufgefallen war, informierte der Händler seine weiteren Filialen. Am selben Tag versuchten die Verdächtigen, in Kronach erneut Schmuck zu verkaufen. Die dortigen Mitarbeiter waren jedoch bereits gewarnt und riefen die Polizei.

Festnahme im Geschäft

Die Polizei Kronach nahm die beiden Verdächtigen, einen 56-jährigen Serben und eine 31-jährige Mazedonierin, noch im Geschäft fest. Bei ihnen fanden die Beamten weiteren präparierten Schmuck. Die Kriminalpolizei Coburg übernahm die Ermittlungen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg wurden die Verdächtigen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, und die beiden befinden sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Ihnen droht eine Anzeige wegen gewerbsmäßigen Betrugs.