Sieben Angeklagte, neun Verteidiger, drei hauptamtliche Richter, jeweils zwei Staatsanwälte und Schöffen sowie ein gutes Dutzend an Polizei- und Justizvollzugsbeamten: Mit erheblichem Aufgebot wird seit Anfang dieser Woche im großen Sitzungssaal des Landgerichts Freiburg im Breisgau über eine ganze Serie von Einbrüchen in Süddeutschland verhandelt. Auch die Einbrüche bei der Feuerwehr in Kulmbach und in ein Schnellrestaurant in Himmelkron im Februar 2025 (wie berichtet) sind Teil der ellenlangen Liste an Delikten, die den Angeklagten zur Last gelegt werden. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet schwere Bandenkriminalität in vielen Fällen. Fünf der sieben Beschuldigten müssen mit Freiheitsstrafen zwischen anderthalb bis etwa sechs Jahren rechnen. Zwei Angeklagte könnten mit Bewährungsstrafen davonkommen.