Mit 150.000 Euro aus den Fraktionsinitiativen fördert der Freistaat Bayern das Festival Bayreuth Baroque. Das teilt das Büro vom Bayreuther CSU-Landtagsabgeordneten Franc Dierl mit.
Mit dem Geld soll bei der sechsten Auflage des Festivals im September die Neuinszenierung der Oper „Pompeo Magno“ von Francesco Cavalli gefördert werden.
Mit 150.000 Euro aus den Fraktionsinitiativen fördert der Freistaat Bayern das Festival Bayreuth Baroque. Das teilt das Büro vom Bayreuther CSU-Landtagsabgeordneten Franc Dierl mit.
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Die Zusage habe Dierl demnach kürzlich dem Geschäftsführer und Initiator der Bayreuther Kulturveranstaltung, Clemens Lukas, überbracht. Mit dem Geld soll die Neuinszenierung der Oper „Pompeo Magno“ von Francesco Cavalli gefördert werden. Premiere ist am 4. September im Markgräflichen Opernhaus.
„Bayreuth Baroque ist eine hervorragende Ergänzung für das kulturelle Angebot der Stadt und für das Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus“, wird Franc Dierl in der Mitteilung zitiert. Das Haus sei schließlich nicht nur ein Museum, sondern auch eine herausragende Spielstätte.
„Wir müssen in Qualität investieren, deshalb gibt es alljährlich eine Neuinszenierung“, so Clemens Lukas. Die Zahl der Festivalbesucher des vergangenen Jahres bezifferte er auf rund 5000.
Bayreuth Baroque habe sich seit seiner Gründung im Jahr 2020 inzwischen zum festen Datum im Konzertkalender von Musikfreunden und Liebhabern der Barockoper weit über Bayerns Grenzen hinaus entwickelt. In dem von Markgräfin Wilhelmine erbauten Opernhaus singen und spielen dabei renommierte internationale Künstler. Die Produktionen werden weltweit übertragen.
Um auch in der Saison 2025 wieder ein besonders attraktives Programm auf die Bühne bringen zu können, werde eine Zusatzfinanzierung unter anderem für die Neuinszenierung benötigt, erläutert Clemens Lukas.
Ihm zufolge steht in diesem Jahr die Wiederentdeckung einer frühbarocken Oper von Francesco Cavalli, dem „Shooting Star“ der Oper in Venedig, auf dem Programm. Diese Oper sei als „Welttheater“ geplant worden, das nicht für den Hof, sondern als Volksoper für das bürgerliche Publikum geschrieben wurde.
Der venezianische Komponist Francesco Cavalli war ein Schüler von Claudio Monteverdi. Seine Oper „Pompeo Magno“ wurde 1666 uraufgeführt. In der Wiederentdeckung nach über 350 Jahren übernimmt Max Emanuel Cencic die Regie und die Titelpartie. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des renommierten Cavalli-Spezialisten Leonardo García Alarcón mit seiner Cappella Mediterranea. Sophie Junker verkörpert Giulia, Valer Sabadus übernimmt die Partie des Servilius.
Nach der Premiere am 4. September folgen am 6., 9., 12. und 14. September vier weitere Aufführungen. Mit der Cappella Mediterranea als diesjähriges Residenzorchester unter der Leitung von Leonardo García Alarcón begleitet der Mitteilung nach eines der weltweit renommiertesten Ensembles für frühbarocke Musik die Opernproduktion.
Die Förderung für Bayreuth Baroque ist Teil der Fraktionsinitiativen zum Nachtragshaushalt 2025 von bayernweit insgesamt mehr als 90 Millionen Euro.