Neuzugang Jarrod West debütiert im Medi-Team

red
Mit seiner aggressiven Spielweise scheut Jarrod West auch nicht die Begegnung mit mehreren Gegenspielern. Unser Bild zeigt ihn im weißen Trikot des College-Teams von Louisville. Foto: Imago//Brad Penner

Mit einem Neuzugang wird Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth an diesem Sonntag bei Bayern München antreten. Jarrod West, dessen Verpflichtung der Klub erst am Samstag gemeldet hat, soll voraussichtlich bereits sein Debüt geben.

West ist der siebte Ausländer im Medi-Kader, der zusätzliche personelle Möglichkeiten eröffnet. „Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass die Corona-Thematik noch keineswegs vom Tisch ist und wir aus diesem Grunde, wie aber auch im Falle von Verletzungen, einfach eine Absicherung brauchen“, wird Trainer Lars Masell in der Mitteilung des Klubs zitiert. „Wir haben jetzt nach dem Fiba-Break ganz wichtige Spiele vor der Brust und da wird uns Jarrod mit seiner aggressiven Spielweise sicherlich helfen.” Den 23-jährigen, 1,82 m großen US-Aufbauspieler beschreibt er als „aggressiven Verteidiger und guten Werfer“. „Er passt vom Charakter gut in die Mannschaft, spielt sehr mannschaftsdienlich und wird uns auf der Guard-Position nochmals verstärken.“

West spielte nach seiner Highschool-Zeit zunächst vier Jahre lang am College von Marshall in Huntington. Dort sammelte er in 126 Spielen 1204 Punkte und stellte mit 254 Ballgewinnen einen Schulrekord auf. 2018 erreichte er mit dem Team die zweite Runde im NCAA-Turnier. In der Saison 2021/22 folgten dann noch 32 Spiele für das College in Louisville.

Seine Profilaufbahn begann West in Neuseeland. Bei den Nelson Giants verzeichnete er in 18 Spielen durchschnittlich 17,6 Punkte und 7,1 Assists, womit er maßgeblich zum Einzug des Teams ins Halbfinale um die Meisterschaft beitrug. Ein Wechsel zur laufenden Saison in die höchste Spielklasse Chinas brachte dann allerdings keinen Erfolg, denn er kam nur in drei Spielen zum Einsatz. Umso mehr freut sich West nun auf die Gelegenheit, sich in der BBL zu beweisen: „Ich habe nur Gutes über die Liga gehört und ganz speziell über Medi Bayreuth“, sagt er in er Medi-Meldung. „Ich habe mit vielen Spielern gesprochen, die bereits in dieser Liga und auch hier in Bayreuth gespielt haben, wie zum Beispiel mit Trey Lewis und John Flowers, und sie haben mir gesagt, dass Bayreuth eine wirklich gute Station für sie war.

 

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