Zurück im Liga-Alltag SpVgg Bayreuth in Heimstetten gefordert

Nach aufregenden Pokal-Tagen zurück im Liga-Alltag: SpVgg-Trainer Timo Rost. Foto: Peter Kolb

Nach ebenso kontrast- wie erlebnisreichen Pokaltagen ist die SpVgg Bayreuth zurück im Liga-Alltag. Beim SV Heimstetten, dem Tabellenzehnten der aktuellen Regionalliga-Tabelle, will die Mannschaft von Trainer Timo Rost am Freitag um 19 Uhr da anknüpfen, wo sie mit 3:0-Erfolg beim 1.FC Nürnberg II aufgehört hat.

Fußball - Den fünften Sieg im fünften Auswärtsspiel der noch jungen Saison haben sich die Altstädter auch deshalb fest vorgenommen, um weiter im Konzert der Spitzenteams mitmischen zu können. Dabei rücken die Gelb-Schwarzen laut Timo Rost nicht von ihrer Maxime ab, sich nur auf „das eigene Spiel zu fokussieren“.

Damit sei seine Mannschaft bislang auch immer sehr gut gefahren, ergänzt der Bayreuther Coach, dem nicht entgangen ist, dass die Mannschaft aus dem Münchner Osten auch schon den hochgehandelten Teams FC Bayern München II (0:1) und SpVgg Unterhaching (0:2) das Leben schwer gemacht hat.

Deshalb werde man die Aufgabe sehr ernst nehmen. Das verspricht auch Ivan Knezevic, der gegen Bielefeld die Kapitänsbinde für den verletzten Benedikt Kirsch trug. „Es ist schon die Gefahr da, nach so einem großen Spiel in der drauffolgenden Partie etwas weniger zu machen. Aber da sind wir als Spieler in der Pflicht, die Euphorie und die Leistung vom Bielefeld-Spiel mitzunehmen und die drei Punkte zu holen“, sagt Knezevic.

Verzichten müssen die Altstädter auf gleich sechs Akteure: Neben dem langzeitverletzten Chris Wolf werden noch Benedikt Kirsch, Edwin Schwarz, Tobias Weber, David Pfeil und Daniel Steininger fehlen.

Hohe Hürde im Totopokal

Eine schwere Aufgabe hat die SpVgg Bayreuth in der zweiten Totopokalrunde zugelost bekommen. Die Mannschaft von Trainer Timo Rost muss am 24. oder 25. August bei der DJK Vilzing antreten. Die Truppe aus dem Chamer Stadtteil führt die Bayernliga-Tabelle mit fünf Siegen aus fünf Spielen vor dem ASV Neumarkt (13 Punkte) an.

Eine Vilzinger Vergangenheit hat der Altstädter Lucas Chrubasik. Der 22-Jährige hatte eine Saison für die Oberpfälzer gespielt, bevor er im Sommer zur SpVgg wechselte.

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