Nach Angaben Schallers will die Diakonie über die Immobilienanzeige zunächst sondieren, ob es überhaupt Interessenten gibt. Wann es ein passendes Angebot gebe, sei nicht vorhersehbar. „Das kann Jahre, vielleicht Jahrzehnte dauern.“ Das Schloss habe zuletzt nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen entsprochen. So sei es nicht barrierefrei und habe keine Aufzüge. Viele Treppen seien zu überwinden, womit die geistig behinderten Bewohner der Himmelkroner Heime geradeso zurecht kommen würden. Die Heizkosten in den hohen Räumen seien hoch, Umbauten kaum möglich, nennt Schaller weitere Schwachpunkte. „Die zentrale Unterbringung entspricht noch der alten Anstaltstradition“, erklärt Schaller und sei überholt.