Kreative in die Stadt
Kommunalberater Michael Seidel von der Cima GmbH hat sich dazu bereits Gedanken gemacht, denn innerhalb des geförderten Projekts hat Bayreuth auch als eine von drei Kommunen einen Platz im Modellprojekt kreative Zentren gefunden – neben Hauzenberg und Neustadt an der Saale –, als eine der Kommunen, in denen der Handlungsbedarf in dem Bereich groß sei, wie Seidel sagt. Eine Idee, um einem Ausbluten der Innenstadt entgegen zu wirken, ist nach Seidels Worten, Kreativität, Innovation und Kultur durch Vorbildprojekte an mehreren – mit einander vernetzten – Orten in der Innenstadt leuchten zu lassen. Zum Beispiel dadurch, dass man in der Innenstadt „ein Geflecht des Gründer-Standorts“ schafft, „Kreativität und Innovation in der Innenstadt erlebbar macht“. Nach Seidels Worten wolle man auch hier bis zum Herbst herausarbeiten, „wie man Bayreuth als Stadt darstellen kann, dass sie für Kreative interessant ist“. Und parallel dazu wolle man herausfiltern, „welche Nutzungskonzepte an den Standorten denkbar sind“. Dazu wolle man eine Reihe von Akteuren ins Boot holen – zum Beispiel die Uni, das Forschungszentrum für den Mittelstand und weitere.