Der Fränkische Weinbauverband wisse von keinem Betrieb, der dieses Jahr das finanzielle Risiko eingehe, sagte Geschäftsführer Hermann Schmitt am Dienstag. Um den süßen Eiswein herzustellen, müssen die Trauben vor der Ernte bei mindestens minus sieben Grad komplett durchgefroren sein. Deshalb sei die Produktion aufwendiger - und der Preis höher, sagte Schmitt.

Dass es kaum oder gar keinen fränkischen Eiswein gibt, kommt Schmitt zufolge immer wieder vor: 2016 und 2018 seien gute Jahrgänge für Eiswein gewesen, 2017 dagegen nicht. Mit Blick auf die Zukunft sagte Schmitt: „Schwierig zu sagen, wie es in den nächsten Jahren weitergeht“. Trotz Klimawandel werde es weiterhin kältere und mildere Winter geben - in Franken gebe man die Hoffnung auf Eiswein deshalb nicht auf.