Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat bestritten, etwas über das getötete Mädchen Peggy aus Oberfranken gewusst zu haben. Das erklärte ihr Anwalt Hermann Borchert am Donnerstag im Münchner NSU-Prozess. Der Vorsitzende Richter hatte die Hauptangeklagte Ende Oktober gefragt, ob sie etwas über Peggy wisse, das sie nicht aus den Medien habe. Hintergrund war eine spektakuläre DNA-Spur, die eine Verbindung zwischen dem «Nationalsozialistischen Untergrund» und dem Fall Peggy möglich erscheinen ließ. Zschäpes knappe Antwort: «Nein.»
Zschäpe: keine Kenntnisse über Fall Peggy
Redaktion 08.12.2016 - 10:33 Uhr