Zunächst klingelten Zollbeamte der Spezialeinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) an der Tür des 62-Jährigen. Sie wollten die Wohnung des Bad Stebeners durchsuchen, weil sie wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt ermittelten. Überraschenderweise fanden sie bei dem Mann Kalaschnikow-Magazine, weitere Munition sowie ein Gewehr und ein Bajonett. Die Zöllner verständigten daraufhin die Nailaer Polizei. Die stellte insgesamt 16.000 Schuss Munition, acht illegale Böller und die beiden Waffen sicher.

Wie die Polizei weiter berichtet, kommt auf den Mann nun ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffenrecht zu. Laut Angaben der Polizei Naila hatte der Mann keinen Waffenschein. Woher der 62-Jährige all die Munition hat, wollte er den Polizisten zunächst nicht verraten.