Zivilbeschäftigte erhielten Kündigungen „Von der Army verschaukelt“

Die Umwälzungen bei der US-Armee erreichen auch die deutschen Beschäftigten am Standort Grafenwöhr. Dort gibt es 50 Kündigungen. Die Betroffenen machten Freitagmorgen auf ihre Lage aufmerksam. 

Mehrere Dutzend Beschäftigte verteilten zwischen 7 Uhr und 7.30 Uhr vor dem Tor 6 in Grafenwöhr Flugblätter. „Ein stiller letzter Aufruf“, so Wolfgang Dagner von der Mitarbeitervertretung. Wie er sagt, ist für die 50 Beschäftigten am 31. März des nächsten Jahres Schluss. Es sei denn, es finden sich anderweitige Arbeitsplätze bei der Army für sie.

Ursprünglich standen sogar 130 Kündigungen an. Diese Zahl reduzierte sich in den vergangenen Wochen durch interne Vermittlung auf andere Stellen und Auflösungsverträge. Die Betroffenen fühlen sich „von der Army“ verschaukelt.

Immer wieder hatte es in den vergangenen Monaten vom Oberkommando in Heidelberg geheißen, die zivilen Beschäftigten müssten sich keine Sorgen machen, auch wenn sich die Army neu aufstelle, um globalen Herausforderungen gerecht zu werden.


Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Samstagsausgabe (1. September) des Kuriers.

Fotos: red

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