Zeichen stehen auf Abschied Jozef Potac will Bayreuth verlassen

Angesäuert: Nach dem DEL2-Klassenerhalt verkündete der langjährige Tigers-Kapitän Jozef Potac (links) sein Karriereende, hoffte aber, dem Bayreuther Eishockey in irgendeiner Funktion erhalten bleiben zu können. Diese Hoffnungen scheinen sich nun zu zerschlagen. Foto: Peter Kolb

EISHOCKEY. Die Zeichen stehen auf Abschied. Anders als von vielen Anhängern der Bayreuth Tigers gehofft und auch anders als von Jozef Potac selbst gewünscht, gibt es für den langjährigen Kapitän des DEL2-Vereins offensichtlich keinen Platz mehr im Bayreuther Eishockey. Es sei denn, es findet sich doch noch eine Lösung. Möglich ist sie, wahrscheinlich aber nicht.

Denn Jozef Potac hat seinen Abgang bereits verkündet – auf seiner Facebook-Seite. Dort schreibt er: „Anders als eigentlich geplant muss ich mich jetzt doch leider nach neun Jahren in Bayreuth verabschieden. Es fällt mir sehr schwer nach so vielen Jahren, aber das Leben ist halt so. Ich wäre sehr gerne geblieben und hätte weiter im Verein gearbeitet, aber leider wurde kein Platz für mich gefunden. Trotzdem wünsche ich dem Verein viel Erfolg und bedanke mich für viele schöne Jahre. Habe die Ehre, Bayreuth.“

Tatsache ist, dass ein geplantes Konstrukt, den 40-Jährigen jeweils zu halben Teilen beim EHC Bayreuth und bei den Bayreuth Tigers anzustellen, offenbar aus verschiedenen Gründen gescheitert ist. „Wir haben zwar im ersten Anlauf keine Lösung gefunden, aber wir wollen trotzdem noch einmal alles versuchen“, kündigt Tigers-Geschäftsführer Matthias Wendel Gespräche mit Potac sowie den beiden EHC-Vorsitzenden Christiane Colditz und Michael Schwellengreber an. Diese sollen bereits an diesem Wochenende stattfinden.

Insgeheim hatte sich Potac Hoffnungen gemacht, die Stelle des Co-Trainers übernehmen zu können.

Die Vollversion des Artikels finden Sie am 4. Mai 2019 in unserer Zeitungsausgabe. 

 

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