Damals herrschte Sorge um den Erhalt der jetzigen Telefonseelsorgestelle Ostoberfranken/Bayreuth. Die Finanzierung der Leitungsstelle war nicht mehr gesichert. Durch die Stiftung sollte ein kontinuierlich wachsender Finanzstrom für diese Stelle eingerichtet werden. Wie Regionalbischöfin Dorothea Greiner in der Stadtkirche sagte, ist dies dank der Mitwirkung von vielen Menschen in unterschiedlichen Bereichen, insbesondere durch den Dekanatsbezirk Bayreuth-Bad Berneck, gelungen.

Zweck der Stiftung sei es, die Seelsorge im Kirchenkreis Bayreuth zu fördern. Dies bedeute in erster Linie: „Wir setzen uns auch weiterhin dafür ein, die Telefonseelsorgestelle Ostoberfranken/Bayreuth zu erhalten.“ Gleichzeitig sei der Stiftungszweck weit gefasst. Auch andere Bereiche in der Seelsorge können und sollen, soweit das möglich ist, gefördert werden. In den vergangenen Jahren konnten etwa Gesangbücher für die Justizvollzugsanstalt in Hof angeschafft werden oder Seelsorgerucksäcke für die Schulseelsorge.

Jüngst wurde beschlossen, in den nächsten drei Jahren die Seelsorge für Senioren mit zusätzlichen Stunden zu unterstützen.

Die Regionalbischöfin bedankte sich bei allen Mitstreitern, dass sich die Stiftung in den vergangenen zehn Jahren so gut entwickeln konnte. Ein besonderer Dank ging an den Kirchenkreisfundraiser Wolfgang Böhm. Inzwischen beträgt der Grundstock der Stiftung mehr als 263.000 Euro.

Zum zehnjährigen Bestehen wurde ein kleines Jubiläumsmagazin erstellt, in dem die Entwicklung der Seelsorgestiftung nachgezeichnet wird und das nach dem Gottesdienst verteilt wurde.