Wer heute in der Wilhelminenaue auf den Roten Main schaut, oder sich an eine der vielen Stellen setzt, wo man ganz natürlich ans Wasser kann, hat was zum Freuen: Fische beobachten, ab und an vielleicht einmal einen Eisvogel vorbeihuschen sehen. „Die Sonne auf dem Wasser glitzern sehen“, wie Ludwig Schmidt sagt, geht selbstverständlich auch. Aber: Das geht hier in der Wilhelminenaue erst seit der Landesgartenschau so richtig. Denn vorher war der Rote Main auf 800 Metern Länge eine gerade Linie. „Schwer verbaut“, sagt der ehemalige Flussmeister Ludwig Schmidt. „Mit Kastenprofil, mit einem Wehr drin. Der Zugang zum Fluss war nicht gegeben.“ Der kam erst mit der Renaturierung des Roten Mains.
Zehn Jahre Landesgartenschau So bekam der Rote Main in Bayreuth seine Schleifen zurück
Eric Waha 25.06.2026 - 07:00 Uhr