Über die Störungen im Zahlungsverkehr am 5. Dezember hatte die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) am vergangenen Dienstag informiert. Mehrere zehntausend Kunden könnten betroffen sein, hieß es. Hintergrund der Störung war demnach ein IT-Problem beim Dienstleister Finanz Informatik. Ein Cyber-Angriff wurde ausgeschlossen. Die Helaba wickelt bundesweit die Verrechnung des Zahlungsverkehrs der Sparkassen mit fremden Kreditinstitutsgruppen ab.

Über die Zahl der betroffenen Kunden der Sparkasse Bayreuth gab es keine Angaben. Kunden der Sparkasse Bayreuth seien „im Einzelfall“ betroffen, und zwar bei ein- und ausgehenden Zahlungen, Sepa-Überweisungen und -Lastschriften oder Kartenzahlungen von Sparkassenkonten zu Bankinstituten außerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe, teilte Haas mit.

Nach Behebung der Störung seien die offenen Transaktionen sukzessive abgearbeitet werden. Bis Freitag sollten demnach alle gestauten Zahlungen angekommen sein. Bei Lastschriften könne es zu Problemen gekommen sein, da diese möglicherweise zurückgegeben wurden. Aktuelle Überweisungen seien nicht betroffen. Kunden, denen ein finanzieller Schaden entsteht, werde die Helaba gegen einen entsprechenden Nachweis diesen Schaden ersetzen.