Als die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch (93) im Frühjahr zu Besuch im Fichtelgebirge war, sprach sie von einer „Kultur des Erinnerns“, die aus den Ruinen des Dritten Reichs entstanden sei und die für den Fortbestand unserer demokratischen Gesellschaft gar nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. „Demokratie ist nicht möglich, wenn man nicht versteht, was ohne Demokratie möglich sein kann“, so Knobloch.