x-bay wollte von zwei Hypnotiseurinnen wissen: Funktioniert Hypnose wirklich? Augen zu, du wirst müde ...

Von Peter Bayerl

Im Fernsehen sieht es einfach aus: Der Hypnotiseur schnippt mit dem Finger, sein Opfer fällt in Trance. Ob das alles echt ist? Schwer zu glauben. Hypnotiseurin Susanne Bär, Inhaberin der Hypnose Insel in Gesees sagt, dass es möglich ist. Und zum Beweis hypnotisiert sie Praktikantin Lisa. Hypnotiseurin Iris Kücükvardar aus Bayreuth zeigt x-bay sogar die Blitzhypnose.

 Foto: red

Es gibt zwei Wege, wie man Hypnotiseur wird. Der klassische: Man wird erst Psychiater. Susanne Bär (52) aus Gesees hat den zweiten Weg gewählt. Sie ist gelernte Krankenschwester und hat sich über Fortbildungen ihre Fähigkeiten angeeignet. „Ich habe mich schon immer für Hypnose interessiert“, sagt Susanne Bär. Seit vier Jahren macht sie es hauptberuflich.

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x-bay hat sie in ihrer Praxis in Gesees besucht. Die Praxis ist in ihrem Haus, oben im Dachgeschoss. Noch, denn momentan entsteht im Erdgeschoss ein neues Praxiszimmer. Im Dachgeschoss sind die Wände schräg. Susanne Bär führt die x-bay-Redakteure in einen schlichten Raum. Ein Sofa, ein Schreibtisch und ein paar Dekoartikel stehen herum. Von der Decke baumelt eine Stofffigur. Hier unterhält sie sich mit ihren Kunden, bevor es zur eigentlichen Hypnose geht. „Das persönliche Gespräch ist mir sehr wichtig. Ich bespreche mit meinen Kunden, was sie sich von der Hypnose erwarten“, sagt Bär.

Außerdem fragt sie nach Krankheiten, wie Thrombose, Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder psychischen Krankheiten. „Es gibt Menschen, die nicht für eine Hypnose geeignet sind. Der ganze Körper entspannt sich, auch die Gefäße im Körper. Das kann bei einem Thrombosepatienten zu Komplikationen führen.“ Alle Fragen beantwortet Lisa mit „nein“. Dann führt die Hypnotiseurin Lisa in einen kleinen Nebenraum mit einem schrägen Dachfenster. Wenig Licht dringt in den Raum. In der Mitte steht ein bequemer Sessel, mit einer Ablage für die Füße. An der Wand eine Komode, auf der eine Stereoanlage steht.

„Was bist du für ein Typ, Lisa? Machst du gerne Urlaub am Strand?“, fragt Bär. „Ich gehe lieber wandern“, antwortet Lisa. Das sei gut so, denn dann werde sie beim Meeresrauschen von der CD nicht so müde. Bär legt eine Decke über Lisa. „Uns Frauen wird oft kalt dabei.“ Bilder dürfen nur vor der Behandlung gemacht werden. „Die Hypnose ist ein sehr privater Moment. Die Kunden öffnen sich mir und geben eventuell privat Dinge von sich preis. Alles, was in diesem Raum passiert, bleibt in diesem Raum“, sagt Bär. Es könne auch passieren, dass Kunden schreien, weinen oder dass sie sabbern, da der ganze Körper entspannt ist.


Bevor es losgeht klärt die Hypnotiseurin Lisa auf, dass sie jeder Zeit abbrechen könne. „Wenn du den rechten Zeigefinger hebst, weiß ich, dass du mir etwas mitteilen willst.“
Dann soll Lisa ihre Augen schließen.


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