„Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft gelungen“
Eingangs hatte der Wunsiedler Landrat Peter Berek in einer Videobotschaft dem Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Friedrich gedankt, dass er die Veranstaltung angeregt hatte. „Hier geht es um Topthemen einer Brücken- und Ersatztechnologie, die gerade in Zeiten knapper Rohstoffe große Bedeutung haben.“ Im Wunsiedler Energiepark gebe es hervorragende Beispiele dafür, wie Wasserstofftechnologie in der Praxis angewendet werden kann. „Hier ist die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft gelungen. Auf dem ,Wunsiedler Weg’ sind auch die Hochschulen und Universitäten dabei.“
An die Reden schloss sich eine Podiumsdiskussion mit Spezialisten zum Thema „Wasserstoff – globale und lokale Chancen für die Dekarbonisierung von Industrie und Kommunen“ an. Am Nachmittag setzte Marco Krasser vom Energiepark Wunsiedel das Programm fort mit einem Vortrag „Wunsiedler Weg – Energie: Zero Emission.“ Anschließend sprach Alexander Gehling über „Hy-Land – Wasserstoffregionen in Deutschland“. Eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „H-Roadmap- Aufbau einer lokalen Wasserstoffwirtschaft“ beschloss das Programm am Donnerstag.
Das weitere Programm:
Am Freitag beginnen die Wunsiedler Wasserstofftage mit der Vorstellung der Wasserstoff-Modellregion Fichtelgebirge durch Jan Friedrich von der endura kommunal GmbH. Es folgt ein Vortrag von Matthias Welzl von der Uni Bayreuth über das Thema „Wasserstoff-Forschung an der Uni Bayreuth – das ZET-Reallabor Energiezukunft Wunsiedel“. Über die „Wasserstoffaufbereitung für die Wasserstoffproduktion“ spricht Andre Renz von Hydrotec Selb, und Andy Gradel von BtX Energy betrachtet „Wasserstoff aus Biogas“. Am Nachmittag folgen Vorträge von Tobias Wätzel vom Hyson-Institut über das Thema „Wasserstoff als Bindeglied der Sektorenkopplung“ und von Alexander Maier von MaierKordulesch/Next Mobility über „Wasserstoff im Verbrennungsmotor“. Ganztägig informieren in der Fichtelgebirgshalle Firmen zum Thema Wasserstoff.