Stuttgart - An Nikolaj Jacobsen schätzen viele Gesprächspartner, dass er in der Regel sagt, was er denkt. Das tat der Trainer des amtierenden Handball-Weltmeisters Dänemark auch, als er nach den Chancen der deutschen Mannschaft für die anstehende WM in Ägypten (13. bis 31. Januar) gefragt wurde. „Nach den ganzen Absagen“, meinte Jacobsen, der 2016 und 2017 den Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen zur Meisterschaft führte, „ist das Erreichen des Viertelfinales wohl das Maximum.“ Ob es so kommt? Ist offen. Fest steht, dass im Kader von Bundestrainer Alfred Gislason viele feste Größen fehlen werden. Und das nervt vor allem Andreas Wolff gewaltig.